Mediathek


Babbel an Krabbel



Donation 2017

altSoutenir l'ErwuesseBildung par un don!

Mehr...
Lageplan - Luxemburg

ErwuesseBildung
Centre Convict - Eingang G
5, avenue Marie-Thérèse
L-2132 Luxembourg

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr


mehr...
Home Online-Magazin
E-Zine

Eist Thema: "Wat ass dat do e Coolen!" ...

A propos

altNathalie Scheer


Das Leben bleibt wertvoll, auch bei schwerer Krankheit!

Seit 15 Jahren lebt Frau Nathalie Scheer mit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). ALS ist eine neurodegenerative Krankheit, die progressiv zu einer Lähmung aller Muskeln führt. Nathalie Scheer kann ihren Körper nicht mehr bewegen, sie kann auch nicht mehr sprechen oder schlucken, und für die Atmung braucht sie ein Beatmungsgerät.

Nathalie Scheer lebt zu Hause mit ihrem Mann Jean-Marc und ihrer 20 Jahre alten Tochter Jil. Da Nathalie ständige Pflege braucht, hat die Familie eine 24-Stunden-Betreuung pro Tag organisiert, so dass Tag und Nacht jemand Nathalie unterstützen kann. Bei diesem einmaligen Modell sind 7 Vertrauenspersonen gefordert, zusätzlich zu den Ärzten und dem Pflegenetzwerk.

Nathalie selbst beschreibt ihren Weg so:

Anfangs war sie todunglücklich. Es fiel ihr sehr schwer, mit dem langsamen Fortschreiten der Krankheit umzugehen. Es war ihr von Anfang an klar, dass sie versuchen musste, das Beste aus ihrer Lebenssituation zu machen. Sie wollte die Zeit, die ihr bleibt, nicht mit Jammern und mit Klagen verschwenden. Natürlich ist das leichter gesagt, als getan. Nach und nach fand sie wieder Kraft in ihrem Leben. Dabei war ihr wichtig, dass ihre Familie und ihre Vertrauenspersonen sie intensiv unterstützten. Beim Beginn ihrer Krankheit war ihre Tochter fast 6 Jahre alt. Nathalie wollte ihrer Tochter noch so viel wie möglich auf ihrem Lebensweg mitgeben und einfach weiterhin ihre Familie als Mutter und als Ehefrau begleiten.

 

Eisen Thema: Oktav: Aufbrechen, Neues wagen!

Eisen Thema: Oktav: Aufbrechen, Neues wagen!

altAls ich vor gut 25 Jahren meine Arbeit in der Luxemburger Kirche begann, meinte ein älterer Kollege halb im Scherz, ich solle mich schon mal an die drei, in der Kirche oft ausgesprochenen Sätze gewöhnen: "Das ist neu!", "Das hatten wir noch nie!" und "Wir müssen mal kucken!" Gerade der letzte käme oft zum Einsatz, denn damit könne man vieles ausbremsen, auf die berühmte lange Bank schieben oder in irgendeiner Schublade auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen. Und in der Tat, die Sätze hörte ich oft, auch ich hab sie dann und wann gebraucht.

Nun ist die Kirche eine Gemeinschaft von lebendigen Menschen, eine "ecclesia semper reformanda" und Veränderung und Wandel sollten in ihr etwas Selbstverständliches sein. Doch allzu gern verharren wir beim Bewährten, bleiben in eingefahrenen Bahnen, gehen kein Risiko ein. Nach dem Motto: Nur keine Experimente.


 

Eist Thema vum Mount: Liicht an Däischtert


à propos

Clair-Obscur

Le cercle de la bougie
depuis Georges de La Tour à René Char


Nuit et Lumière dans l’art. Il y a un style qui les allie et qui joue de leur contraste, le clair-obscur, initié en Italie par Michelangelo Merisi, le Caravage (1571-1610). Il a impulsé un nouveau courant à la peinture où l’humanisme de la Renaissance côtoie la quête de Dieu au-dedans de soi. Le sacré n’étant plus relégué aux confins des sphères immatérielles mais représenté à même la chair et le corps de l’homme. Entre ombres et lumière, les peintres du clair-obscur dessinent un espace intérieur, suggèrent une profondeur qui ne relève plus de la seule perspective mais émerge du fond intime et du rapport entre les êtres et les choses.

Il faudra attendre Manet pour transformer la peinture et la ramener à la surface et au plan des choses, extension de la toile livrée au regard du spectateur.

Georges de La Tour, lorrain, né à Vic-sur-Seille en 1593 et décédé à Lunéville en 1652, s’inscrit dans le courant caravagesque du Nord. Presque complètement oublié après sa mort, il est redécouvert au XXème siècle qui reconnaît en lui un peintre de la lumière.

 


Seite 1 von 4